Satzung

 Präambel der Satzung

Die „von Alemann’sche Stiftung“ setzt die Tradition der „von Alemann’schen Lehnstiftung“ von 1879 fort , sowie der Familienstiftung von 1506, die ihr voraufgegangen ist (das Stiftungsstatut vom 12.11.1879 ist abgedruckt in der „Denkschrift über die Familie von Alemann“, Leipzig 1890, verfasst von Hans Dorus von Alemann).

Zwei Weltkriege, die Weltwirtschaftskrise und Enteignungen in den Jahren nach den Zweiten Weltkrieg haben das Grund- und Geldvermögen der „von Alemann’schen Lehnsstiftung“ zusammenschrumpfen lassen.

Dies hat zur Folge, dass die ursprünglichen Ziele der Stiftung von 1879,

  • den namentlich genannten Stiftern zu Lebzeiten Erträge des
  • Stiftungsvermögens zu sichern und zukommen zu lassen,
    Stipendien an studierende Familienmitglieder zu vergeben, sowie
  • hilfsbedürftige ältere Familienmitglieder zu unterstützen,

nicht mehr verwirklicht werden können.

Die Einführung der gesetzlichen Sozialversicherung und die durchgehende staatliche Studienförderung haben die Notwendigkeit vermindert, die Sicherung von Ausbildung und Wohlfahrt in der Familie vorrangig zu fördern. Die zu erwartenden Stiftungserträge erlauben es zudem nicht mehr, diese Zwecke angemessen auszufüllen.

Die Restitution der „von Alemann’schen Lehnsstiftung“ muss also den veränderten Bedingungen Rechnung tragen; deshalb wird die Stiftung in „von Alemann’sche Stiftung“ umbenannt und ihre Zwecke werden den veränderten Umständen angepasst.

Auf Familientagen am 6. Februar 1999 und am 20. Mai 2000 wurde hierüber beraten.

Im Jahre 1999 wurde beschlossen, dass die Stiftung kulturelle Zwecke erfüllt und hierdurch insbesondere den Zusammenhalt der Familie fördert.

Falls Sie die vollständige Satzung in der Fassung vom 10.Juli 2001 lesen wollen, wenden Sie sich doch an uns (Kontakt).