Das tun wir

Da das Vermögen weitgehend verloren gegangen ist und uns nur geringe Pachteinnahmen bleiben, müssen wir unsere Arbeit und die Erwartungen, die an sie gestellt werden, von vorn herein stark einschränken. Alles, was wir aus dem Grundbesitz erlösen, kommt den Stiftungszwecken zugute. Die Arbeitskraft und das freiwillige Engagement, die wir als Familie der Stiftung widmen, das sind auf absehbare Zeit die größte Spende, die wir der Stadt Magdeburg und ihrer Geschichte zukommen lassen.

Bis jetzt haben wir – neben kleineren Spenden – folgende Projekte durchgeführt oder in Angriff genommen:

Das Stadtarchiv Magdeburg hat alte Pläne aus der Zeit des Wiederaufbaus des Rathauses nach der Zerstörung im 30- jährigen Krieg veröffentlicht. Diese liegen im Stadtarchiv vor. Wir unterstützten dies.

Die umfangreiche Genealogiedatenbank, die insbesondere die Stammbaumdaten und die Lebensbeschreibungen des Heftes 3 des Familienverbandes Ziering-Moritz-Alemann enthielt, wurde von Nathan von Alemann der Familie zur Verfügung gestellt.

Im Wintersemester 2002 lief das Softwarepraktikum „Zeitbilder“unter der Leitung von Dirk Jesko und unter der Regie von Prof. Dr. Gunter Saake. Es bildete die Grundlage für das Projekt „Magdeburger Zeitbilder“, mit dem wir uns mit eigener Kraft an den Feierlichkeiten zur 1200-Jahrfeier Magdeburgs 2005 beteiligen wollten. Daraus entstand ein Internetauftritt, der auf einer Datenbank basierte, die beipielhaft den Robolskyplan von 1829 mit den Daten des Magdeburger Häuserbuches und unserer Genealologieseite verknüpfte. Die hierfür realisierte Internetpräsenz konnte dank fehlender eigener Ressourcen leider nicht fortgeführt werden.

2005 förderte die Stiftung ebenfalls die von Frau Dr. Wittek neu herausgegebenen Beiträge einer Tagung über den Magdeburger Stadtfriedensvertrag von 1497 (concordia magna). An diesen Verträgen waren die Bürgermeister Heinrich und Heine Alemann führend beteiligt.

 

In  der Johanniskirche konnten wir am 7.11.2017 Erfolg melden:

Nach über zehnjährigen Bemühungen wurde der Epitaph des kleinen Thomas Alemann, der an der südlichen Außenwand der Magdeburger Johanniskirche immer mehr verfiel, restauriert und ins Kircheninnere verlagert.

Der Kinderepitaph ist die „älteste figürliche Sepulkralskulptur aus bürgerlichen Altstadtkreisen“ in Magdeburg (nach H.-J. Krenzke, Magdeburger Friedhöfe und Begräbnisstätten, 1998, S. 43).

 

Wir können jetzt weitere Projekte in Angriff nehmen und werden zunächst dafür sparen. Für Anregungen und Wünsche sind wir immer und gerne offen.