Stadtgericht

Liste der Schöffen und Schultheiße

Der Magdeburger Schöffenstuhl

Wappenstein des Magdeburger Schöffengerichts von 1590 (gelegen am heutigen Platz „Bei der Hauptwache“). Die Inschrift lautet: „Tue recht, daß du gerecht seist dem Gerechten. Gerechter Lohn wird den Gerechten die gerechten Rechte des gerechten Gottes geben.“ (aus: Asmus, S. 225)

An dieser Stelle veröffentlichen wir eine erste Version der Liste der Schultheiße und Schöffen.

Annette Brandt von Lindau hat das entsprechende Dokument aus den Geschichtsblättern für Stadt und Land Magdeburg (16. Jahrgang 1881) für das Internet bearbeitet. Der Autor dieses Artikels war Dr. G. Hertel, der Titel: „Verzeichnis der Magdeburger Schultheißen, Schöffen und Ratmänner“.

Die Ratmänner und Innungsmeister, die in diesem Dokument aufgeführt werden, sind unter den Seiten zu den Ratsämtern zu finden und sie ergänzen dort die bisher veröffentlichten Angaben zu den Bürgermeistern und Kämmerern von Dr. Dittmar. Einige Personen haben wir aus unseren genealogischen Unterlagen ergänzt.

Wir haben einige Zitate mit übernommen und teilweise Übersetzungsversuche eingebaut, die natürlich nur mit großen Vorbehalten veröffentlichtlicht werden können.

Mit dieser Liste runden wir die Dokumentation der Magdeburger Amtspersonen für unser Projekt „Magdeburger Zeitbilder“ weiter ab.

Wir veröffentlichen hier drei Listen:

a) die Liste der Schultheiße

b) die Liste der Schöffen

c) die Personen aus beiden Listen nach Nach- und Vornamen sortiert.

Und noch eine persönliche Bemerkung:

In den frühen Jahren des Schöffengerichts hat die Bearbeiterin Spuren ihrer Familie gefunden – zumindest Hinweise darauf. Die Familien Alemann und Brandt von Lindau haben ganz eindeutig eine Verbindung gehabt, da das Gut Gommern den Alemännern von den Brandt von Lindaus schon sehr früh als Afterlehn gegeben wurde. Die Chronik der Wiesenburg (dem Sitz der Brandt von Lindaus) nennt einen Henning Brandt als Magdeburger Schöffen. So ist es naheliegend, hinter den Vornamen in der Schöffenliste, die der Brandtschen Genealogie entsprechen, einen Beleg in dieser Richtung zu vermuten.

Auch im Häuserbuch werden noch bis ins 17. Jahrhundert die Brandts als Eigner eines Hofes in der Leiterstraße genannt.